Di 01.12.09  20.00h

Burghof Lörrach

Mi 02.12.09  20.30h

MOODS (Zürich)

Alim Gasimov

Alim Gasimov, Mugham-Gesang
Fargana Gasimova, Mugham-Gesang
Rauf Islamov, Kemantscha
Ali Asgar Mammadov, Tar
Rafael Asgarov, Balaban

 

Wird international von aserbaidschanischem Mugham gesprochen, steht nicht selten der Name Alim Gasimov dahinter. Die auf einem festen Regelwerk beruhende Improvisationsmusik wird seit Jahrhunderten mündlich von den Völkern des Nahen und Mittleren Ostens von Generation zu Generation weitergegeben.

Gasimovs spannungsgeladene, „magische" Stimme, wie „Le Monde" titelte, ist gewaltig und von Emotionen durchdrungen. Sie verliert sich in den ungeahnten Höhen eines Falsetts, um dann als Kehlgesang umso mehr zu erstaunen. In ihr entfalten sich die raffinierten Modulationen und der Klangreichtum aserbaidschanischer Musiktradition. Gasimovs Gesang ist der Spiegel seiner Seele. Zusammen mit seiner Tochter Fargana Gasimova und einem klassischen Mugham-Trio, das ihn auf Gaval, Tar und Kamancha begleitet, präsentiert der Meister der vokalen Improvisation einen Abend voll fremdländischer Impressionen.

 

Alim Gasimov solo:
Günlerim ötüshür (dt. Meine Tage vergehen wie im Fluge) - Shushtar (Solo)
 
Im Duett mit Fargana Gasimova :
Gözlerimin ishigi sensen (dt. Du bist das Licht meiner Augen) - Shur
Gashlarin kamandir (dt. Deine Augenbrauen sind ein Bogen) - Chahargah
Bayati-Shiraz destgahi

Sa 21.11.09  18.00h

Kino Kunstmuseum Bern

So 22.11.09  16.00h

Kino Kunstmuseum Bern

Mi 25.11.09  21.00h

Stadtkino Basel

Fr 27.11.09  18.30h

Stadtkino Basel

Am blauen, blauen Meer

Film von Boris Barnet , UdSSR / Aserbaidschan (1935 /36)

 

Mit Vortrag des Filmkritikers Martin Girod am: 21.11.09, 18 Uhr KinoKunstmuseum Bern

und 25.11.09, 21Uhr Stadtkino Basel

Die beiden einzigen Überlebenden eines Schiffbruchs, der blonde Aljoscha und der schwarzhaarige Yusuf, stranden auf einem modellhaft harmonischen Eiland der Glückseligen. Bald darauf beginnen beide, um die Liebe der schönen Brigadeführerin Mascha zu kämpfen...

 „Am blauen, blauen Meer", der erste aserbaidschanische Tonfilm, gehört zu den frühen Werken des sowjetrussischen Filmregisseurs Boris Barnet. In einer Mischung aus Lyrik und Exzentrik, bei der Tragisches immer wieder durch Komisches gebrochen wurde, bisweilen satirisch überhöht, zeichnet Barnet genausten soziale Milieus und Charaktere: ein sowjetischer René Clair.  Die subtile Mischung aus Satire und Lyrik fand zu seiner Zeit jedoch nur wenig Zustimmung auf politischer Ebene. Barnet eigentliche Hauptdarstellerin scheint jedoch die Natur: die flirrende Sonne und das Meer, das ruhig im Abendlicht liegt oder sich zu meterhohen Wellen auftürmt, wobei die aufgewühlte See zur Metapher für die Seelenzustände der Männer gerinnt.

Mi 02.12.09  20.00h

Stadtcasino Basel

Aziza Mustafa Zadeh

Aziza Mustafa Zadeh, Klavier und Gesang
Ralf Cetto, Bassgitarre
Simon Zimbardo, Drums

Als Tochter des Mugham-Jazz Begründers Vagif Mustafa Zadeh wurde ihr die Musik bereits in die Wiege gelegt. Die aserbaidschanische Jazz-Pianistin, Komponistin und Sängerin besticht nicht nur mit einem perfekten Spiel, sondern zieht ebenso durch einen ausgefeilten Gesang in einer Mischung aus Scat-Gesang und traditionellem Mugham in ihren Bann. In einer Synthese aus Tradition und Moderne hat die „Princess of Jazz" ihr eigenes stilistisches Universum geschaffen, das von Komplexität und Vielseitigkeit gekennzeichnet ist. Die orientalische Ornamentik ihrer Kompositionen zeugt nur einmal mehr von ihrem beeindruckenden Improvisationstalent und der technischen Raffinesse. Aziza Mustafa Zadeh ist - ohne Frage - eine der schönsten und aussergewöhnlichsten musikalischen Enthüllungen unserer Zeit.

Di 10.11.09 –
So 29.11.09

Voltahalle Basel

BAKuNLIMITED (10.11.-29.11.)

Öffnungszeiten: Mi-So 12-18Uhr

Orkhan Huseynov (Künstler), Rashad Alakbarov, Teymur Daimi, Chingiz Babayev, Leyla Akhundzada

BAKuNLIMITED reflektiert die zeitgenössische Kunstszene in Aserbaidschan, die insbesondere durch die gesellschaftlichen Umwälzungsprozesse der vergangenen Jahrzehnte geprägt ist. Neugierig, kritisch, mahnend richten die Künstler ihren Blick nach innen und aussen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Synthese klassischer Bildtechniken und digitaler Prozesse - ein Zusammenspiel aus Zeitgeschichte und technischem Fortschritt. Neben Malerei, Fotografien und Videoinstallationen werden auch die Projekte aserbaidschanischer Künstler zu sehen sein, die an Artist-in-Residence-Programmen im iaab (Basel) und in NAIRS (Graubünden) in der Schweiz teilgenommen haben.

Als Ausstellungsort bietet die Voltahalle in Basel einen besonderen Rahmen. Ihre verglaste Längsfassade gibt den Blick frei auf die imposante Industrie- und Hafenanlage und trägt so aserbaidschanische Kunst ins Herz von Basel ein.

 

Künstler:

Anar Guseynzada, Anver Askerov, Chingiz Babayev, Fakhriyya Mammadova, Farid Rasulov, Faik Akhmad, Elshan Ibragimov, İlgar Tairi, Khanlar Gasimov, Lyubov Mirjavadova, Niyaz Nadjafov, Orkhan Huseynov, Rashad Alekberov, Rashid Akhundov, Ruslan Nabiyev, Sabir Chopuroglu, Sanan Aleskerov, Sitara İbrahimova, Tamilla Ibragimova, Tarlan Gorchu, Takhmina Akhmedova, Teymur Daimi, Tora Agabekova, Zakir Huseynov

Fr 13.11.09  20.30h

the bird`s eye jazz club (Basel)

Sa 14.11.09  20.30h

the bird`s eye jazz club (Basel)

Bakustic Jazz

Salman Gambarov, Klavier
Vagif Aliyev, Drums
Emil Hasanov, Bassgitarre
Mirjavad Jafarov, Ud


Der Pianist und Komponist Salman Gambarov ist einer der bekanntesten und vielseitigsten Jazzmusiker Aserbaidschans. Ausgebildet als klassischer Pianist arbeitete Gambarov nach dem Studium der Komposition am Nationalkonservatorium Baku zunächst als Pianist am Nationalen Musiktheater Aserbaidschan. Sein zunehmendes Interesse am Jazz führte ihn zu zahlreichen musikalischen Experimenten und 1996 zur Gründung Bakustic Jazz - ein Ensemble, das mittlerweile zu einer festen Institution auf internationalen Jazz-Festivals geworden ist. Es sind die orientalischen Musikornamente, die dem Bakuer Jazz seine besondere Note geben. Die Kompositionen und Interpretationen bestechen durch eine Mischung aus  Post-Bop und Ethno-Jazz mischen die Musiker ihre aserbaidschanischen Wurzeln mit westlich-musikalischen Einflüssen. In seine Kompositionen und Interpretationen fliesst ein, was sein Heimatland an reicher Musiktradition zu bieten hat, typische Musikinstrumente dürfen dabei nicht fehlen.

So 01.11.09  19.00h

Stadtcasino Basel

Di 03.11.09  19.30h

Tonhalle (Zürich)

Basel Sinfonietta

Leitung: Stefan Asbury
Solisten: Patricia Kopatchinskaja, Violine

Rudolf Kelterborn (*1931): Musica luminosa (1983/84)
Faradsch Garayev (*1943): Konzert für Violine und Orchester (2004), Uraufführung
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)

Die basel sinfonietta lädt zu einer musikalischen Reise in fernöstliche Länder ein. Mit dabei ist die moldawische Stargeigerin Patricia Kopatchinskaja, die dank ihrer eigenwilligen Interpretationen längst zu einer Institution im internationalen Festspielbetrieb geworden ist. Die junge Ausnahmekünstlerin macht sich in ihren Konzerten auch für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts stark. Bei ihrem Schweizer Gastspiel wartet sie mit der Uraufführung von Faradsch Garayevs Violinkonzert auf, in dessen Werk in bester postmoderner Manier musikgeschichtsträchtige Zitate neben westlichen und östlichen Stileinflüssen stehen. Weiter im Programm die Musica luminosa des Schweizer Komponisten Rudolf Keltenborn sowie Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, in der er den volkstümlichen Zungenschlag seiner böhmischen Heimat mit dem musikalischen Idiom der europäischen Kunstmusik verbindet.

Mi 02.12.09  20.30h

ADEM, Salle Alhambra (Genf)

Die Ashiks aus Shirvan

Ashiks aus Shirvan
Vüqar Nadjakov, Gesang und Saz
Niftar Aliyev, Gosha Naghara
Rahman Asgarov, Balaban
 
Ashik aus Kelbadjar
Adalet Delidagh, Gesang und Saz



Die Stadt Kelbadjar befindet sich in der Region Karabakh. Dichter, Nachrichtenüberbringer, emotionaler Katalysator - der Bardensänger (ashik) zieht allein umher. Er ist ein Meister der Anpassung, empfänglich für die Reaktionen seines Publikums, die er sogleich in seine künstlerischen Diskurs einfliessen lässt. Zuweilen unterbricht er seinen Gesang, um eine Legende oder Geschichte zu berichten, deren Inhalt er dann in seinem Gesang fortsetzt. Stehend spielt der Ashik aus Kelbadjar die Saz, wobei er den Resonanzboden fast horizontal hält, damit der Harmonienreichtum des Instruments seinen Gesang optimal unterstützen kann.

Die Gesangskunst der Ashiks aus Shirvan, eine Region im Nord-Osten von Baku, greift auf eine lange Geschichte zurück. Die kaukasischen Barden besingen die Liebe und beschwören den Mythos vom Leben und der Reitkunst der alten Clans der Region. Bestehend aus einem Sänger, einer Balaban, einer Oboe mit einem sehr eindringlichem Klang, und den Gosha Naghara, mit zwei kurzen Stöcken geschlagene Bongos tragen die Ashiks alte Melodien vor. Während der instrumentalen Phasen werden feinsinnige Tanzschritte angedeutet, die einen Eindruck von der Komplexität volkstümlicher Musik geben.

 

Do 03.12.09  18.30h

Salle Alhambra (Genf)

Die Musik Aserbaidschans

Vortrag Marc Loopuyt

Fr 20.11.09  20.00h

Gare du Nord (Basel)

So 22.11.09  19.00h

Dampfzentrale (Bern)

Doppel-Klavierabend

Mit: Murad Adigözelzade und Gülshen Annaghiyeva

 

 

Werke von Arif Melikov, Fikret Amirov, Üzeyir Hadjibeyov, Djavanshir Guliyev u.a.

 

Das Konzert in der Dampfzentrale am Sonntag, den 22.11., wird um 18.45 h mit einem Vortrag von Tatjana Frumkis eingeführt.

Gemeinsam an 2 Flügeln:
Fikret AMIROV - Fragmente aus dem Balett "1001 Nacht" (1979)
Gara GARAYEV - Fragmente aus den Gravuren "Don Quijote" (1960)

Zwei aserbaidschanische Ausnahmepianisten, laden zu einem Klavierabend der besonderen Art.

Gülshen Annaghiyeva, 1961 in Baku geboren, ist als Dozentin und Komponistin in Aserbaidschan tätig. Ihre Konzerte führten sie u. a. nach Russland, Frankreich, Dänemark, Deutschland und Mexiko. Murad Adigözelzade, geboren 1973 in Baku, studierte u. a. an der Münchener Musikhochschule und zählt zu den renommiertesten Pianisten seines Landes. Mit seinen Konzerten gastierte er bereits in Tschechien, Deutschland, in der Türkei und Russland.

Solo oder im Vierhandspiel interpretieren sie die grossen aserbaidschanischen Klassiker des vergangenen Jahrhunderts. So unter anderem von Gara Garayev (1918-1982), Avantgardist der aserbaidschanischen Musik, oder Fikret Amirov (1922-1984), Begründer des symphonischen Mugham, sowie Werke von Arif Melikov (1933), Üzeyir Hadschibeyov (1885-1948) oder Dschavanshir Guliyev (1950). Ein Abend ganz im Zeichen orientalischer Symphonik.

Programm:

Murad ADIGÖZELZADE:
Gara GARAYEV (1918-1982) - Präludien: Heft I (1951)
Asaf ZEYNALLI (1909-1932) - "Kindersuite" (1929), "Chahargah" (1929)
Arif MELIKOV (1933) - Stücke
Sevda İBRAHIMOVA (1939) - Stücke über aserbaidschanische Themen
Frangiz ALIZADE (1947) - "Musik für Klavier" 

Gülshen ANNAGHIYEVA:
Gara GARAYEV (1918-1982) - Präludien: Heft IV  (1963)  (13 m)
Fikret AMIROV (1922-1984) - "12 Miniaturen" (1955)  (14 m)
Ismayil HADSCHIBEYOV (1949-2007) - "Drei Skizzen im Stile Vattos" (7 m)
Rahilia HASANOVA (1951) - 3 Präludien "Brunnen" (1984)   (11 m)
Faradsch GARAEV (1943) - Drei polyphone Stücke (3 m)
Aydin AZIMOV (1946) - 4 Präludien (1964) (7 m)
Elmir MIRZOEV (1970) - "Fünf Stile für Klavier" (2006) (12 m)

Mo 19.10.09  19.00h

Kultur-Casino (Bern)

Eröffnung: STAATLICHES KAMMERORCHESTER GARA GARAYEV, ASERBAIDSCHAN

Natig Perkussionsensemble
Traditionelle VolksmusikerInnen

Dirigent: Teymur Göychayev
Solist: Ivan Monighetti, Violoncello


Werke von Gara Garayev, Fikret Amirov, Frangiz Alizade (UA)

Zur Eröffnung von CULTURESCAPES prallen musikalische Gegensätze aufeinander und mischen sich zu einem Milieu der Vielfalt und des Kontrasts. Traditionelle und zeitgenössische Werke fliessen ineinander und geben den Blick auf ungewöhnliche musikalische Horizonte frei.

Uraufgeführt wird das Violoncellokonzert „Deniz" [aser.: Meer], ein Auftragswerk an die aserbaidschanische Komponistin Frangiz Alizade. In ihren Werken verschmelzen traditionelle und moderne Kompositionstechniken. Interpretiert wird der Solopart vom russischen Cellisten Ivan Monighetti. Der klassische Rahmen wird vom Natig Perkussionsensemble mit traditionellen Interludien durchbrochen.

Dem Zusammenspiel aus unterschiedlicher Herkunft, Tradition und Stil entspringt ein komplexes Bild aserbaidschanischer Gegenwart, geprägt durch eine historische und kulturelle Vielschichtigkeit. Ein Wechselbad musikalischer Gefühle.

 

Programm:
Präludium
Üzeyir Hadschibeyov - Ouvertüre aus der Operette "Arşın mal alan"/"Samt und Seide" Interludium
Gara Garayev - "Skertso"
Interludium
Fikret Amirov - "Tokkata"
Interludium
Frangiz Alizade: Konzert für Violoncello, Perkussion, traditionelle Instrumente und Kammerorchester (Kompositionsauftrag)

Dazwischen Cadenzas von Frangiz Alizade für traditionelle Instrumente und präpariertes Piano

Mo 16.11.09 –
Mi 18.11.09  16.00h–20.00h

Rossstall Kaserne (Basel)

Hip-Hop Workshop mit Makale, H.O.S.T. und Gast

Anmeldung zum Workshop unter: info@culturescapes.ch

Als fester Bestandteil der internationalen Jugendkultur beschreibt Hip-Hop nicht mehr nur eine Musikrichtung, sondern umschließt ebenso einen Lebensstil, der jenseits politischer und kultureller Grenzen existiert. Alltägliches wird in Reimen hinterfragt, Erfahrungen werden wiedergegeben.

In Aserbaidschan besitzt Rap ein traditionelles Vorbild: das Meykhana, ein Reimwettbewerb zu alten Melodien und Rhythmen.

Im Rahmen von CULTURESCAPES werden die aserbaidschanischen Newcomer HOST, die türkisch-schweizer Formation Makale und der Schweizer Musiker GREIS in Basel einen mehrtägigen Hip-Hop-Workshop für Jugendliche mit aserbaidschanischen, türkischen und schweizer Wurzeln organisieren.

Bei den gemeinsamen Konzerten der drei Combos in Zürich und Bern zeigt sich dann auch auf der Bühne, dass Musik grenzenlos, Orient auf Okzident trifft, West auf Ost - Rap auf Rap.

Fr 20.11.09  20.00h

Rote Fabrik (Zürich)

Do 19.11.09  20.00h

Kaserne (Basel)

Hip-Hop: GREIS, Makale und H.O.S.T

Mit HOST (AZ), Makale (TR/CH) und GREIS (CH)

Als fester Bestandteil der internationalen Jugendkultur beschreibt Hip-Hop nicht mehr nur eine Musikrichtung, sondern umschließt ebenso einen Lebensstil, der jenseits politischer und kultureller Grenzen existiert. Alltägliches wird in Reimen hinterfragt, Erfahrungen werden wiedergegeben.

In Aserbaidschan besitzt Rap ein traditionelles Vorbild: das Meykhana, ein Reimwettbewerb zu alten Melodien und Rhythmen.

Im Rahmen von CULTURESCAPES werden die aserbaidschanischen Newcomer HOST, die türkisch-schweizer Formation Makale und der Schweizer Musiker GREIS in Basel einen mehrtägigen Hip-Hop-Workshop für Jugendliche mit aserbaidschanischen, türkischen und schweizer Wurzeln organisieren.

Bei den gemeinsamen Konzerten der drei Combos in Zürich und Bern zeigt sich dann auch auf der Bühne, dass Musik grenzenlos, Orient auf Okzident trifft, West auf Ost - Rap auf Rap.

Mo 02.11.09  20.30h

Qbus Uster - Filmvorführung "Absurdistan" (Veit Helmer)

Do 19.11.09  20.00h

Rote Fabrik Zürich - Ingo Petz und Veit Helmer im Gespräch

Ingo Petz & Veit Helmer im Gespr äch
Veit Helmer, Ingo Petz

Der in Berlin wohnhafte Autor Ingo Petz liest aus seinem Buch „Kuckucksuhren in Baku" (2006), ein Reisebericht, in dem er humorvoll und intelligent seine Erlebnisse in einem Land beschreibt, das nur selten von Rucksacktouristen bereist wird, ein Land, das nach Öl, Salz und Smog riecht und in dem das Taxi fahren noch eine echte Philosophie zu sein scheint. Eine Reise voller skurriler Begegnungen, die dem Autor auch allerhand über seine eigene Heimat und sich selbst verrät.

Ingo Petz studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaft in Köln und Russland.

Von 2006 bis 2007 drehte Filmregisseur Veit Helmer abseits von internationalem Kino-Mainstream und etablierter Kinostandards im Nordwesten Aserbaidschans die burlesk-romantische Liebesgeschcihte von Aya und Temelko. Sein preisgekröntes 3. Meisterwerk.

Do 05.11.09  20.30h

the bird`s eye jazz club (Basel)

Fr 06.11.09  20.30h

Musikcontainer Uster

Isfar Rzayev-Sarabski

Isfar Rzayev-Sarabski, Klavier (Uster Solokonzert)
Samuel Rohrer, Drums (Basel Konzert)
Christian Weber, Bass (Basel Konzert)

Das junge Klaviertalent aus Aserbaidschan, herausragender Gewinner des Montreux Jazz Solo Piano Wettbewerbs 2009, begeistert nicht nur Jazz-Fans. Mit seinen 19 Jahren stand Isfar Rzayev-Sarabski bereits mit Jazz-Grösse wie Rain Sultanov auf der Bühne und gehört zu Aserbaidschans vielversprechendsten Musikexporten. Auf der Bühne überzeugt er durch seine technische Raffinesse, seine lebendige und zugleich emotionale Ausstrahlung. Losgelöst von formellen Zwängen zeugt seine Musik von einer harmonischen Freiheit jenseits des Gewöhnlichen. Rzayev-Sarabski inspiriert sich an den Grossen ohne seine eigene musikalische Linie zu vergessen und balanciert mit seinen Kompositionen zwischen Klassik und Free Jazz. Ein Akt, der ihm meisterhaft gelingt.

Mo 23.11.09  19.30h

Cabaret Voltaire (Zürich)

Di 17.11.09  18.00h

Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK), Eintritt frei!

Kammeroper "Ich, Ich und O! Dujadu" von Rena Gely

und Uraufführungen von Elmir Mirzoev, Khadija Zeynalova, Turker Qasimzade und Firudin Allahverdi

 

AUFGRUND VON KRANKHEIT FÄLLT DIE VERANSTALTUNG AM 19. NOV. 09 IM GARE DU NORD, BASEL AUS!

„Ich bin entzwei. War es schon immer so?" - „Immer." - „Siehst Du mich?" - „Ja." - „Ich Dich nicht..." - „Ich weiss."

Wir begleiten IHN - einen Mann mit zwei verschiedenen Seiten. Wir dringen in sein Leben, das aus zwei verschiedenen Welten besteht, erfahren etwas über seine Beziehung zu einer Frau. Rena Gely entführt uns in ein zwiespältiges Universum innerer Zerrissenheit und konfrontiert uns auf der Bühne musikalisch mit einer schizophrenen Persönlichkeit.

Die junge Komponistin, geboren 1977 in Moskau und in Aserbaidschan aufgewachsen, studierte unter anderem bei Frangiz Alizade und Arif Melikov. Die Kammeroper ist Gely Regiedebüt und krönender Abschluss ihres Kompositionsstudiums an der ZHdK. Zu diesem Anlass lädt sie befreundete junge Komponisten ein, deren Werke an diesem Abend ebenfalls auf die Bühne gebracht werden.

Besetzung:

Flöte: Sergei Yelizarov, Klasse Philippe Racine
Klarinette: Merkurio Karalis, Klasse Fabio di Càsola
Posaune: Samuel Price, Klasse David Bruchez
Violine: Irina Gintova, Klasse Zakhar Bron
Viola: Anton Vilkhov, Klasse Wendy Enderle Champney
Violoncello: Hye Ri Kim, Klasse Martina Schucan
Schlagzeug: Mihaela Despa,Klasse Horst Hofmann


Dirigentin: Sviatoslava Luchenko 

Sänger/innen:
Farida Mammadova (Aserbaidschan)
Semjon Bullinsky (Schweiz), Klasse Scot Weir
Viktor Majzik (Ungarn), Klasse Scot Weir

Regie: Rena Gely

Regie Assistenz: Eva Heissenhuber

Geschichte: Rena Gely und Angelica Paz Soldan
Bühnenkonzept: Angelica Paz Soldan und Doia Mataré
Kostüme: Regula Rohner

Technische Leitung: Hansruedi Naef
Do 03.12.09  20.30h

Ateliers d'ethomusicologie (ADEM), Salle Alhambra (Genf)

Mi 25.11.09  19.30h

Offene Kirche Elisabethen (Basel)

So 29.11.09  10.45h

Rüttihubelbad (Walkringen, Bern)

Karabakh Bülbülleri - ‹Die Nachtigallen von Karabach›

Rafig Rüstamov (Tar), Merkez Aliyev (Kamancha), Halima Veyisova (Gesang), Marc Loopuyt (Ud)

Was, musikalisch gesprochen, Andalusien für Spanien ist, ist die Provinz Karabakh für Aserbaidschan. Das traditionsreiche Ensemble ‹Karabakh Bülbülleri› besteht seit mehr als 40 Jahren und führt uns mit seiner Gesangs- und Instrumentalkunst den musikalischen Reichtum einer Region vor Augen, die seit nunmehr 15 Jahren vom Kernland abgetrennt ist. In ihrer Musik, die zwischen klassischem Mugham und raffiniert arrangierten Volksliedern schwebt, klingen die Nostalgie und die tiefe Verbundenheit zur aserbaidschanischen Identität an.

 

Am 3. Nov. 2009 um 18.30 h - Vortrag vor dem Konzert von Marc Loopuyt "Die Musik aus Aserbaidschan"

Mi 18.11.09  19.30h

Bibliothek Uster

Kuckucksuhren in Baku: Lesung Ingo Petz

Der in Berlin wohnhafte Autor Ingo Petz liest aus seinem Buch „Kuckucksuhren in Baku - Reise in ein Land, das es wirklich gibt" (2006), ein Reisebericht, in dem er humorvoll und intelligent seine Erlebnisse in einem Land beschreibt, das nur selten von Rucsacktouristen bereist wird, ein Land, das nach Öl, Salz und Smog riecht und in dem das Taxi fahren noch eine echte Pholosphie zu sein scheint. Eine reise voller skurriler Begegnungen, die dem Autor auch allerhand über seine eigene Heimat und sich selbst verrät.

Fr 04.12.09 –
So 06.12.09

Goetheanum Dornach

Kulturtag Dornach: "Die Liebe im Islam"
Nehad El-Sayed, Staatliches Pantomimetheater Aserbaidschan

Die Verständigung der Religionen ist neben dem Hunger und dem Klimawandel vermutlich wichtigste Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Dabei lässt sich immer wieder beobachten, dass die fünf Weltreligionen sich nicht an ihren Rändern nahe kommen, wo sie sich an ihren Formen und Konventionen stossen, sondern sie begegnen sich substantiell mit ihrer Innenseite. Zu ihm gehört die Liebe und gerade sie ist es, die aus christlicher Perspektive im Islam schwer auszuloten ist. Den Islam verstehen zu lernen, bedeutet auch, den Stellenwert der Liebe im Islam zu begreifen. Einen Blick darauf verspricht eine der berührendsten Dichtungen aus Aserbaidschan, die Geschichte der Liebenden Leyla und Madschnun, in einer Fassung Staatlichen Pantomimetheaters Aserbaidschan und als Lesung des Schauspielerpaares H.-Dieter und G. Antonia Jendreyko.

 

Programm

Fr. 4. Dezember 09

18.30 Uhr ‹...und hätte die Liebe nicht› - Die Liebe in den Religionen, Einführung mit János Darvas

20.00 Uhr ‹Leyla & Madschnun›, Pantomime-Oper des Staatlichen Pantomime Theaters Baku

Sa. 5. Dezember 09

9.30 Uhr ‹Liebe und Erkenntnis - Plato, Rumi, Goethe›, Vortrag von Joachim Daniel

10.30 Uhr ‹Die Mächtigkeit und Schönheit der Liebe im Ausdruck des islamischen Mystikers Celaleddin Rumi›, Vortrag von Scheich Peter Hüseyin Cunz

11.45 Uhr ‹Der Islam und die Liebe›, Vortrag von Christine Gruwez

14.30 Uhr ‹Vom Dialog der Religionen›, Vortrag von János Darvas

15.30 Uhr Lesung ‹Leyla & Madschnun› (Teil 1), H.-Dieter und G.-Antonia Jendreyko, Nehad El-Sayed, Ud

17.00 Uhr Podiumsdiskussion mit den Referenten

20.00 Uhr Lesung ‹Leyla & Madschnun› (Teil 2), H.-Dieter und G.-Antonia Jendreyko, Nehad El-Sayed, Ud

So. 6. Dezember 09

11.00 Uhr Matinéekonzert, Helena Winkelman: ‹Song of the Reed› (2008) für Altflöte und Streichquartett

Fr 30.10.09  16.00h

Tinguely (Basel) - Museumseintritt berechtigt zum Konzert!

So 01.11.09  19.00h

Qbus (Uster)

Di 03.11.09  20.00h

Theater Chur

Mo 02.11.09  20.30h

MOODS (Zürich)

Latif – Face to Face

Stummfilm von Mikael Mikailov (1930) mit Live-Musikbegleitung

DVD-Video mit dt. Zwischentiteln

 

Musiker: Salman Gambarov (Pianist), Fakhraddin Dadashov (Kamancha), Eldar Gafarov (Percussion)

Aserbaidschan, 1930: Als der erste Traktor in das abgelegene Bergdorf Chadlan kommt, bricht dort ein „Klassenkampf" ganz eigener Art aus zwischen denen, die an die Maschine als Symbol eines neuen Lebens glauben, und jenen, die sie fürchten. Nur der zehnjährige Latif versucht mit seiner unverfälschten und vorurteilsfreien Ansicht zu vermitteln.

Die nüchterne Handlung ist typisch für die frühe Phase des Films im sowjetischen Kommunismus. Beispielhaft porträtiert Regisseur Mikael Mikailov die Einflüsse der Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhundert. Salman Gambarov komponierte die Begleitmusik für Klavier und traditionelle aserbaidschanische Instrumente. Gemeinsam mit den Musikern Fakhraddin Dadashov und Eldar Gafarov wurde das Projekt nach seiner Erstaufführung 2001 in Aserbaidschan auch in Deutschland, der Ukraine, Polen und der Schweiz präsentiert.

Mi 18.11.09  20.00h

Artlink im PROGR (Bern)

Lesung Ali Akbar

mit einer Einleitung von Daniel Schreiner

Ali Akbar, junger zeitgenössischer Autor aus Baku und Leiter einer PR-Agentur, nimmt kein Blatt vor den Mund. 1978 in Baku geboren, arbeitete er nach seinem Studium der Journalistik und Öffentlichkeitsarbeit zunächst für verschiedene aserbaidschanische Zeitschriften bevor er sich dann ganz der Literatur verschrieb. In seinen Romanen und Kurzgeschichten legt Akbar den Finger auf die Wunden der Zeit. Er rüttelt an gesellschaftlichen Themen und setzt sich kritisch mit den Umbrüchen nach der Auflösung der Sowjetunion auseinander. Akbars Werke sind geprägt durch seinen Mut zur Provokation und erinnern so an gesellschaftskritische Künstler wie Pier Paolo Pasolini. Auch fehlt es seinen Schriften nicht an absurdem Humor, wie er sich oft bei postmodernen Autoren findet. Ali Akbar ist als Gast bei der Podiumsdiskussion ‹mosca muerte - die Szene ist tot!› geladen. Es diskutieren VertreterInnen der Schweizer Community: u. a. Betty Manz und Eveline Nay.

Eine unabhängige Veranstaltung des Filmfestivals ‹Queersicht› in Zusammenarbeit mit ‹Los› und ‹Pink Cross›. Die Lesung ist eine Veranstaltung von artlink, in Zusammenarbeit mit dem Filmfestival ‹Queersicht›.

So 01.11.09  11.00h

Burghof Lörrach (D) - Teil 1

So 29.11.09  11.00h

Schlachthaus (Bern) - Teil 2

So 22.11.09  11.00h

Schlachthaus (Bern) - Teil 1

So 01.11.09  16.00h

Burghof Lörrach (D) - Teil 2

Sa 05.12.09  15.30h

Goetheanum Dornach - Teil 1

Mi 25.11.09  19.30h

Qbus (Uster) - Auszüge

Sa 05.12.09  20.00h

Goetheanum Dornach - Teil 2

Lesung der Nizami-Dichtung ‹Leyla und Madschnun›

H.-Dieter und G. Antonia Jendreyko (Schauspieler), Nehad El-Sayed (Ud)

Nizami Gandschavi (1141-1209) lebte und starb in Aserbaidschan. Er gehört zu den bedeutendsten Dichtern des mittelalterlichen Orients und wird bis heute in den Ländern dieser Region, insbesondere in Aserbaidschan, für seine Dichtungen und seine Epen verehrt. Nizami war es, der die verstreuten und uneinheitlichen arabischen Überlieferungen zu einer in sich geschlossen Dichtung verwoben hat. In seinen Versen mischen sich die Verzweiflung der Liebenden und die Intensität ihrer unerfüllten grenzenlosen Liebe zueinander mit Nizamis Freude an der Schilderung von Farben, Düften und Klängen.

Die beiden Basler Schauspieler H.-Dieter und G. Antonia Jendreyko haben sich der Erzählung von „Leyla und Madschnun" angenommen. In ihren Worten lebt das Urbild jener tragischen Liebesgeschichte wie der von Romeo und Julia wieder auf. Begleitet werden sie von dem Ud-Spieler Nehad El-Sayed.

 

Di 17.11.09  19.00h

Literaturhaus Basel

Lesung Ali & Nino

Auszüge aus dem Roman von Kurban Said

Erik De Quero
Do 26.11.09  20.15h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Fr 27.11.09  10.30h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Sa 28.11.09  17.00h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

So 29.11.09  11.00h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

So 29.11.09  17.00h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Mo 30.11.09  20.15h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Di 01.12.09  10.30h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Fr 27.11.09  20.15h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Mo 30.11.09  10.30h

Theater im Waaghaus (Winterthur)

Marionettentheater Baku

‹Arshin Mal Alan› - Der Stoffhändler

„Arshin Mal Alan - der Stoffhändler" entführt uns in ein Aserbaidschan um die Jahrhundertwende, in die Zeit des grossen Ölbooms am Kaspischen Meer. Der erfolgreiche Geschäftsmann Askar ist auf der Suche nach der wahren Liebe und verkleidet sich hierfür als einfacher Stoffhändler. Ob ihn so seine Angebetete erhören wird?

Die ursprünglich musikalische Komödie (1913), ein Welterfolg des aserbaidschanischen Komponisten Uzeyir Hadschibeyov, wird vom Marionettentheater Baku neuinszeniert. Hierfür wurde eigens ein historisch authentisches und schillerndes Bühnenbild geschaffen. Vor dem Hintergrund einer detailgetreu nachgebauten Miniatur eines typischen Interieurs dieser Zeit treten die etwa 40cm grossen Puppen in Aktion - gekleidet in Brokat, Samt und Seide. Durchsetzt mit eigens aufgenommenen Passagen der Oper lassen die Stimmen der erfolgreichsten Sänger Aserbaidschans ein Stück des Orients hörbar werden.

Fr 20.11.09  19.30h

Qbus (Uster)

Minguet Quartett

Ulrich Isfort - 1.Violine
Annette Reisinger - 2.Violine
Aroa Sorin - Viola
Matthias Diener - Violoncello

Namensgeber des Quartetts war der spanische Philosoph Paolo Minguet. In seinen Augen sollte jedermann Zugang zu den Schönen Künsten erhalten. Für das 1988 gegründete Minguet Quartett ist dieser Gedanke zum musikalischen Leitmotiv geworden.

Als eines der gefragtesten Streichquartette der jüngeren Generation, inspiriert sich das Minguet Quartett am Schaffen moderner Komponisten und engagiert sich insbesondere durch Uraufführungen für Künstler des 21. Jahrhunderts. Erleben Sie Werke von Frangiz Alizade, Giya Kancheli und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Sa 21.11.09  20.00h

Gare du Nord (Basel)

So 22.11.09  17.00h

Dampfzentrale (Bern)

Minguet Quartett mit Frangiz Alizade

Besetzung:
Frangiz Alizade - Pianistin, Komponistin
Ulrich Isfort - 1.Violine
Annette Reisinger - 2.Violine
Aroa Sorin - Viola
Matthias Diener - Violoncello

 

Das Konzert in der Dampfzentrale am Sonntag, den 22.11., wird um 16.30 h mit einem Vortrag von Tatjana Frumkis eingeführt.

Die kontrastreiche Musik der Komponistin und Pianistin Frangiz Alizade oszilliert zwischen Meditation und Ekstase. In einzigartiger Manier lässt sie die musikalischen Traditionen ihres Heimatlandes mit modernen westlichen Kompositionstechniken verschmelzen. Mit dem in Köln beheimateten Minguet Quartett spielt Frangiz Alizade u.a. ihr Klavierquintett. Als eines der gefragtesten Streichquartette der jüngeren Generation inspiriert sich Minguetam Schaffen moderner Komponisten und engagiert sich insbesondere für Künstler des 21. Jh., indem es sich für die Uraufführung ihrer Werke einsetzt. Namensgeber war der spanische Philosoph Paolo Minguet, für den jedermann Zugang zu den Schönen Künsten erhalten sollte. Für das 1988 gegründete Minguet Quartett ist dieser Gedanke zum musikalischen Leitmotiv avanciert.

Im Programm Werke von Rahilia Hasanova und die Nightprayers von Giya Kancheli.

 

Programm:
Giya Kancheli: Night Prayers. fom "Life Without Christmas"
Frangiz Alizade: Klavierquintett Aspheron Quintett
Rahilia Hasanova: Streichquartett Nr. 2
Frangiz Alizade: Mugam-Sajahy (1993) für Streichquartett

Fr 04.12.09  20.00h

Goetheanum Dornach

Pantomime-Oper: Leyla und Madschnun

Im Rahmen des Kulturtages am Goetheanum 2009 - Aserbaidschan

 

Inszenierung des Pantomimetheaters Baku, Aserbaidschan

 

 

Leyla und Madschnun ist der Titel einer klassisch orientalischen Liebesgeschichte, die über die Zeiten hinweg immer wieder von grossen Dichtern des Orients gestaltet wurde, zu ihnen zählen die aserbaidschanischen Dichter Nizami Gandschavi (1141-1209) und Fizuli (1495-1556). Die romantischste Fassung der Geschichte handelt von den beiden Beduinenkindern Leyla und Qays, die sich in jungen Jahren ineinander verlieben, jedoch nicht zusammenkommen dürfen. Ihre Trennung treibt den verliebten Qays in den Wahnsinn, weshalb er ‹Madschnun› [aserb.], der Verrückte, genannt wird, und letztlich in den Tod. In einer aufwendigen Inszenierung wird diese Geschichte vom Staatlichen Pantomimetheater Aserbaidschan als Oper auf die Bühne gebracht. Vor einem pompös-romantischen Bühnenbild leihen die Vokalsolisten den stummen Mimen ihre Stimme. Diese interpretieren das traurige Schicksal der zwei Liebenden zur Opernmusik von Üzeyir Hadschibeyov.

 

Komposition: Üzeyir Hadschibeyov
Dirigent: Fakhraddin Dadashov
Regie: Bakhtiyar Khanizada
Bühne: Rashad Alakbarov

Do 19.11.09 –
Fr 04.12.09

PROGR (Bern 1.OG)

Pipe Dreams - Fotografien von Rena Effendi (18.11. - 5.12.)

Vernissage am 18. November 2009 um 18.00 h

Öffnungszeiten: Mi. - Sa. 16.00 - 20.00 Uhr

Die Fotografin Rena Effendi, 1977 in Baku geboren, bekam ihren ersten Job mit 19 Jahren als Übersetzerin für die „Azerbaijan International Oil Company", eine Genossenschaft der grössten Ölproduzenten der Welt. Ihre Eindrücke und Erlebnisse inspirierten sie Jahre später zu den Fotografien der Ausstellung. Für Ihr Engagement wurde 2009 mit dem Young Photographer in the Caucasus-Award geehrt.

Pipe Dream meint ein Luftschloss, eine fantastische Hoffnung, die als unerfüllbar gilt. In einem sechsjährigen Projekt folgte Rena Effendi der 1700 Kilometer langen Ölpipeline durch Georgien, Aserbaidschan und die Türkei. Ihre Fotografien erzählen von den Auswirkungen der Ölindustrie auf den Alltag der Menschen dieser Region. Ungeniert und offen konfrontiert sie uns mit der Wahrheit hinter den Kalenderbildern der Konzernwerbung. Im November 2009 werden die Fotografien in Effendis erstem Buch veröffentlicht, das sie zur Vernissage persönlich vorstellen wird.

So 25.10.09  19.30h

Musikakademie Basel

Portraitkonzert Frangiz Alizade

Frangiz Alizade, Piano

Ivan Monighetti, Violoncello

 

Eintritt frei

Frangiz Alizade, 1947 in Baku geboren, studierte am Konservatorium in Baku Klavier und Komposition bei Gara Garayev, dessen Aspirantin sie von 1973 bis 1976 war. Im Anschluss an ihr Studium unterrichtete sie unter anderem zeitgenössische Musik und Geschichte der Orchesterstile am selbigen Konservatorium. Alizades Kompositionsstil ist eine eigenwillige Synthese der traditionellen Musik ihrer Heimat und okzidentaler Gegenwartsmusik. Aus dieser Gegensätzlichkeit gewinnen ihre Kompositionen an Kraft. Als Pianistin setzt sich Alizade nachdrücklich für die Werke zeitgenössischer Komponisten der ehemaligen Sowjetunion ein sowie für Werke der Zweiten Wiener Schule.

Für einen 4tägigen Workshop zum Thema „Kammermusik nach 1950" ist Frangiz Alizade in der Basler Musik-Akademie zu Gast. Ihren Gastaufenthalt dort beschliesst sie mit einem Portraitkonzert, unter anderem begleitet durch den Violoncellisten Ivan Monighetti.

Sa 14.11.09  15.00h

Queersicht im PROGR

Mosca Muerta - Podiumsdiskussion

Ali Akbar, Betty Manz, Eveline Nay u.a.

Mittlerweile flimmern in jeder Vorabendserie
lesbische
und schwule Pärchen knutschend über die
Bildschirme, die ewige Liebe lässt man seit einigen
Jahren
registrieren, Zürich zieht mit Berlin gleich und
wählt eine lesbische
Stadtpräsidentin - kurzum, Homosexualität
ist hierzulande keine Randerscheinung mehr.
Wozu brauchen wir also in der Schweiz noch eine lesbisch-
schwule Szene? Wozu brauchte es sie vor 25 Jahren?
Was will sie heute noch erreichen und was repräsentiert
sie überhaupt? Hat sie einen politischen, gesellschaftlichen
Anspruch oder geht es nur um die Bündelung
kommerzieller Interessen? Welche Bedeutung hat die
Szene dagegen in Ländern, in denen Homosexualität
nach wie vor tabuisiert wird?
Es diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der
Schweizer Community: u. a. Betty Manz, die das lesbisch-
schwule Kulturleben seit Jahrzehnten prägt, sowie
Eveline Nay, die sich aus wissenschaftlicher Perspektive
mit der Gender- und Queer-Theory beschäftigt. Der
aserbaidschanische Buchautor Alekper Aliyev, der mit
einer schwulen Liebesgeschichte in seinem Heimatland
derzeit Kontroversen auslöst, ergänzt die Diskussion
um die Perspektive einer anderen gesellschaftlichen
Realität.
Als Einstieg in die Thematik zeigen wir Ausschnitte
aus dem Film «Zwätschgengrill». Gedreht im Jahr 1984,
fängt er Impressionen aus der damaligen Berner Szene
ein. Heute, ein Vierteljahrhundert später, könnten die
Unterschiede kaum deutlicher sein.
Eintritt: CH F 10.-, vergünstigt CH F 5.- (Studierende,
Kulturlegi, Festivalabo, Mitfrauen von LOS und Mitglieder
von Pink Cross mit entsprechendem Nachweis).
Zum Abschluss wird ein kleiner Apéro offeriert.

So 22.11.09  20.30h

bee-flat im PROGR (Bern)

Do 26.11.09  20.30h

the bird`s eye jazz club (Basel)

Sevda

Musiker:  Sevda Alekperzadeh, Gesang
Emil Mammadov, Klavier
Shirzad Fataliyev, Duduk
Malik Mansurov, Tar, Ud
Ruslan Huseynov, Kontrabass oder Bassgitarre
Natik Shirinov, Perkussion, Nagara, Davul
Vagif Aliyev, Perkussion

Moderne und Tradition treffen in der Musik der aserbaidschanischen Künstlerin aufeinander. Sevda, die in ihrer Heimat als Popstar gefeiert wird, verschränkt in ihren Liedern die lockeren modalen Strukturen des Mugham mit dichten, jazzigen Melodien und reiht sich in die musikalische Tradition von Vagif Mustafazadeh und dessen Tochter Aziza ein. Entsprechend arbeitet sie mit verschiedenen kreativen Ensembles. Begleitet wird Sevda von einigen der besten Interpreten klassischer Mugham-Musik. In ihrem neusten Album „World of Love" kommt diese Mischung aus Orient und Okzident besonders zum Tragen. Mit einer kraftvollen, virtuosen und zugleich sinnlichen Stimme lädt sie uns zu intensiven Hörerlebnissen ein.

So 06.12.09  11.00h

Goetheanum Dornach

Sa 05.12.09  13.30h

Kapelle St. Anna (Muenster) Schaffhausen

Song of the Reed - Das Lied der Flöte

Helena Winkelman: "Song of the Reed" (2008) für Altflöte und Streichquartett (UA); Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartett; Felix Mendelssohn Bartholdy. Streichquartett op. 80 (1847)

‹Hör auf die Flöte - wie sie erzählt› - So war ein Rumi-Gedicht aus dem 13. Jahrhundert Inspirationsquelle für Helena Winkelmans Komposition für Flöte und Streichquartett, ein Auftragswerks des Kammermusikfestivals der IMS Prussia Cove, Cornwall und Nicholas Berwin. ‹Das Lied der Flöte›, entnommen aus Rumis Hauptwerk, das ‹Mathnawi›, umfasst 26.000 Doppelverse von hoher bildlicher Ausdruckskraft und ausgesprochener sprachlicher Harmonie. Ihre Inhalte spiegeln vor allem die tiefe Sehnsucht nach einer Wiedervereinigung mit dem Göttlichen und reflektieren so die islamische Kultur auf vielfältige Art und Weise. Musikalisch mischt Winkelman in ihrem Werk strenge polymetrische Strukturen westlicher Kompositionstechniken mit fremdländischen rhythmischen Kadenzen.

Do 26.11.09  20.00h

Roxy Birsfelden (Basel)

So 29.11.09  19.00h

Roxy Birsfelden (Basel)

Mi 02.12.09  19.30h

Qbus (Uster)

Sa 28.11.09  20.00h

Roxy Birsfelden (Basel)

Staatliches Pantomimetheater Aserbaidschan

Leitung: Bakhtiyar Khanizade

Im Jahr 1994 unter dem Namen «Versammlung der Verrückten» als Studiotheater für Pantomime gegründet, hat die Pantomimegruppe aus Baku inzwischen in den Status eines Staatstheaters erhalten und sich durch zahlreiche Gastspielen in Georgien, Russland, Deutschland, Bulgarien, der Türkei und dem Iran international Anerkennung verschafft. Wortlos und ergreifend bringen die Schauspieler grosse Emotionen auf die Bühne. Liebe, Freude, Hass, Neid oder Trauer erwachen jenseits sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten zu Leben.

Gespielt werden drei ihrer bekanntesten Stücke: "I came to be a slave of sadness", basierend auf dem Leyla und Madschnun-Epos, und "Das Mugham-Trio", wo Knie zu traditionellen Musikern werden. "Maska - Maske" handelt von drei Freunden und einer Frau, und ihrer Suche nach dem richtigen Weg.

Mi 04.11.09 –
Do 26.11.09

Offene Kirche Elisabethen (Basel)

Teppiche aus Aserbaidschan (4.11.-26.11.2009)

Vernissage am 4. November 2009 um 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 - 21 Uhr, Samstag 10 - 18 Uhr,
Sonntag 13 - 18 Uhr

Das Teppichknüpfen gilt als eines der ältesten Kunsthandwerke in Aserbaidschan wie auch in den anderen Ländern der Kaukasusregion. Aserbaidschan wird sogar als Geburtsstätte der Teppichweberei bezeichnet. Ausgeübt als reines Frauenhandwerk wird die Fertigkeit des Knüpfens von Generation zu Generation weitergegeben. Sorgfältig weben sie die Symbole und Motive, die auf alte schamanische Zivilisationen des Mittleren Ostens zurückgehen, wobei insbesondere auf die Lichtgebung Wert gelegt wird. In einer Mischung aus Tradition und individueller Gestaltung entstehen so einzigartige Werke, von denen die ältesten Exemplare in renommierten Museen hängen und als hochkarätige Kunstobjekte gehandelt werden.

Die Ausstellung umfasst eine Sammlung von 40 Teppichen, die jeweils aus unterschiedlichen Regionen Aserbaidschans stammen - jeder von ihnen erzählt eine andere Geschichte.

 

 

Fr 04.12.09  20.30h

Ateliers d'ethomusicologie (ADEM) - Salle Alhambra (Genf)

Traditionelle Aserbaidschanische Tänze

Elchin Aliyev, Akkordeon
Shahin Muradov, Naghara
Sermag Babayev, Kara Zurna
Niftar Aliyev, Gosha Naghara
Rahman Asgarov, Balaban
Tütek, 2. Zurna

In einer pikanten Mischung aus melodischen und akzentuierten Klängen, entlocken die Musiker ihren Instrumenten auffällige Rhythmen. Das Akkordeon wurde im 19. Jh. im Kaukasus eingeführt. Die Musiker Aserbaidschans kombinieren sein Zusammenspiel auf eine erstaunliche Art und Weise mit denen der altertümlichen Oboen Zurna und Balaban. Insbesondere das Spiel der Zurna wird eingesetzt, um kollektive Tänze unter freiem Himmel zu begleiten.

Zusammen mit dem Tänzerpaar Haypara Ahmedova und Matin Alekberli lassen sie die Eigenarten der unterschiedlichen Tanztraditionen einzelner Regionen wieder aufleben und ziehen uns in ihren Bann klassischer orientalischer Tänze. Erleben Sie den Zauber des berühmten Tanzes mit Untertassen, bei dem die Tänzerin ihre Bewegungen mit Untertassen in den Handflächen und Keramikstücken an den Fingerspitzen rhythmisch begleitet.

Di 24.11.09  19.30h

Stadtbibliothek Uster

Vortrag: Nationalrat Andreas Gross
Andreas Gross

Nationalrat Andreas Gross studierte Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Zürich sowie Politikwissenschaften in Lausanne. Gross publiziert regelmässig Beiträge u. a. in Weltwoche, NZZ, Tagesanzeiger und Basler Zeitung. Der Europapolitiker fungierte von 2001 - 2005
als Co-Berichterstatter des Europarates zum Monitoring Aserbaidschans, später in gleicher Funktion für eine politische Lösung des Tschetschenien-Konfliktes. Andreas Gross spricht in Uster im speziellen über die
politische und gesellschaftliche Situation in Aserbaidschan.

Mo 02.11.09  18.30h–20.00h

Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1

Vortragsreihe: Aserbaidschan - Naturvielfalt und Naturschutz

Prof.em.Dr. Biologe Michael Succow, Universität Greifswald

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule beider Basel

In der mit einzigartiger Naturschönheit gesegneten südkaukasischen Republik hat sich seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991 vieles verändert. Wirtschaftlicher Aufschwung durch Erdöl- und Erdgasreichtum, ein eingefrorener Konflikt mit dem Nachbarstaat Armenien und eine Regierung, welche eine politische Balance zwischen Europa und Russland sucht: Aserbaidschan bietet einerseits Angriffsfläche für demokratische Kritik und gleichzeitig Raum für Zusammenarbeit.

Die Vortragsreihe beleuchtet an vier Abenden den natürlichen Reichtum Aserbaidschans, einen Einblick in die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und die Europapolitik sowie einen journalistisch-humorvollen Reisebericht aus einem „Land, das es wirklich gibt".

 

weitere Vorträge:

Mo 9. Nov. 2009 um 18.30 h - C. Disler & C. Sax (DEZA)

Mo 16. Nov. 2009 um 18.30 h - Nationalrat Andreas Gross

Mo 23. Nov. 2009 um 18.30 h - Autor Ingo Petz

 

Mo 16.11.09  18.30h–20.00h

Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1

Vortragsreihe: Aserbaidschan zwischen Ölreichtum und Demokratiearmut

Andreas Gross, lic.es.sc.pol., Politikwissenschaftler, National- und Europarat

Andreas Gross

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule beider Basel

 

In der mit einzigartiger Naturschönheit gesegneten südkaukasischen Republik hat sich seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991 vieles verändert. Wirtschaftlicher Aufschwung durch Erdöl- und Erdgasreichtum, ein ungelöster Konflikt mit dem Nachbarstaat Armenien und eine Regierung, welche eine politische Balance zwischen Europa und Russland sucht: Aserbaidschan bietet einerseits Angriffsfläche für demokratische Kritik und gleichzeitig Raum für Zusammenarbeit.

Die Vortragsreihe beleuchtet an vier Abenden den natürlichen Reichtum Aserbaidschans, einen Einblick in die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und die Europapolitik sowie einen journalistisch-humorvollen Reisebericht aus einem „Land, das es wirklich gibt".

 

weitere Vorträge:

Mo 2. Nov. 2009 um 18.30 h - Prof. Michael Succow

Mo 9. Nov. 2009 um 18.30 h - C. Disler & C. Sax (Deza)

Mo 23. Nov. 2009 um 18.30 h - Autor Ingo Petz

Mo 09.11.09  18.30h–20.00h

Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1

Vortragsreihe: Die technische und wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz mit der Republik Aserbaidschan

Christian Disler, Jurist, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Christoph Sax, Dr., Ökonom, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule beider Basel

 

In der mit einzigartiger Naturschönheit gesegneten südkaukasischen Republik hat sich seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991 vieles verändert. Wirtschaftlicher Aufschwung durch Erdöl- und Erdgasreichtum, ein ungelöster Konflikt mit dem Nachbarstaat Armenien und eine Regierung, welche eine politische Balance zwischen Europa und Russland sucht: Aserbaidschan bietet einerseits Angriffsfläche für demokratische Kritik und gleichzeitig Raum für Zusammenarbeit.

Die Vortragsreihe beleuchtet an vier Abenden den natürlichen Reichtum Aserbaidschans, einen Einblick in die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und die Europapolitik sowie einen journalistisch-humorvollen Reisebericht aus einem „Land, das es wirklich gibt".

 

weitere Vorträge:

Mo 2. Nov. 2009 um 18.30 h - Prof. Michael Succow

Mo 16. Nov. 2009 um 18.30 h - Nationalrat Andreas Gross

Mo 23. Nov. 2009 um 18.30 h - Autor Ingo Petz

 

Mo 23.11.09  18.30h–20.00h

Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1

Vortragsreihe: Ingo Petz

Ingo Petz, Journalist und Autor, Berlin

Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule beider Basel

 

In der mit einzigartiger Naturschönheit gesegneten südkaukasischen Republik hat sich seit der Unabhängigkeit im Jahre 1991 vieles verändert. Wirtschaftlicher Aufschwung durch Erdöl- und Erdgasreichtum, ein ungelöster Konflikt mit dem Nachbarstaat Armenien und eine Regierung, welche eine politische Balance zwischen Europa und Russland sucht: Aserbaidschan bietet einerseits Angriffsfläche für demokratische Kritik und gleichzeitig Raum für Zusammenarbeit.

Die Vortragsreihe beleuchtet an vier Abenden den natürlichen Reichtum Aserbaidschans, einen Einblick in die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und die Europapolitik sowie einen journalistisch-humorvollen Reisebericht aus einem „Land, das es wirklich gibt".

 

 

Fr 06.11.09 –
So 08.11.09

Offene Kirche Elisabethen (Basel)

Workshop zur aserbaidschanischen Teppichknüpfkunst

 

Als besonderes Highlight der Ausstellung aserbaidschanischer Teppichknüpfkunst findet im Rahmen von CULTURESCAPES Aserbaidschan ein Workshop statt.
In einem dreitägigen Workshop können Sie selbst die Kunst des traditionellen Teppichknüpfens erlernen. Professionelle Knüpferinnen aus dem Nationalen Teppichatelier in Baku bringen ihnen die traditionelle Kunst bei, die auf alte schamanische Traditionen der Region zurückgehen.

 

Mireille Loopuyt : Arts Déco, Tapisserie Strassburg, Marokko, Aserbaidschan
Adiba Musayeva : Leiterin des Nationalen Teppichateliers in Baku, Aserbaidschan
Hidjran Safarova : Weberin im Nationalen Teppichatelier in Baku, Aserbaidschan


Kurspreis: 296,- CHF (Materialien werden vor Ort zur Verfügung gestellt)

Kurszeiten: 9 Uhr - 18.30 h


Anmeldung: www.culturescapes.ch / info@culturescapes.ch oder T +41 (0)61 263 35 35

 

 

 

Di 10.11.09  20.30h

the bird`s eye jazz club (Basel)

Mi 11.11.09  20.30h

the bird`s eye jazz club (Basel)

‹Lieder & Leaders›: ein Konzertabend mit Salman Gambarov und Farida Mammadova

Salman Gambarov, Klavier
Farida Mamedova, Gesang

Jazz-Pianist und Komponist Salman Gambarov und die Sopranistin Farida Mamedova interpretieren Auszüge der Liederzyklen von Franz Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler; drei Komponisten des 19. Jahrhunderts, die das innere Fortwähren der Tradition und ihren fliessenden Übergang in ein Heute und Jetzt verdeutlichen. Die ausgewählten Lieder reflektieren verschiedene Facetten der Liebe - tiefe Frustration, Leidenschaft, Gefühlskälte. Trotz der Anlehnung an den Jazz, bleibt die zeitlose Eleganz der klassischen Originale erhalten.

Mamedova ist seit 1997 als Solistin am Staatlichen Akademischen Theater für Ballett und Oper in Baku engagiert. Gambarovs musikalisches Schaffen ist geprägt durch seine klassische Ausbildung und seiner Verbundenheit zur aserbaidschanischen Musiktradition. Mit ihrem gemeinsamen Konzert bieten sie eine aussergewöhnliche Mischung aus Klassik und Jazz.

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