Samstag, 19.11.2011 20h Kaserne BaselODED GRAF UND YOSSI BERG - ANIMAL LOST
NIV SHEINFELD & OREN LAOR DANCE PROJECTS IN COLLABORATION WITH KEREN LEVI - BIG MOUTH Im Rahmen eines Doppelabends zeigen die drei PerformerInnen Niv Sheinfeld & Oren Laor sowie das freie Ensemble Yossi Berg & Oded Graf Dance Theatre ihre Arbeiten «Big Mouth» und «Animals Lost». Beide Projekte erkunden das Dilemma zwischen dem Wunsch nach gesellschaftlicher Zugehörigkeit und der Sehnsucht nach individuellem Ausdruck. |
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MITTWOCH 16.11. 20.00h Kaserne BaselStorm End Come - Yasmeen Godder Eine Reise in unvorhersehbare, komplexe psychische Zustände in einem sich ständig verändernden Kontext - das ist ‹Storm End Come› von Yasmeen Godder. Das Stück, das im Februar dieses Jahres in Tel Aviv uraufgeführt wurde, befasst sich mit einer Gefühlswelt, die vor der sozialen Ordnung existiert, und es beruhe, wie Yasmeen Godder in einem Interview erklärte, auf ganz persönlichen Antworten der Tänzer auf die Frage nach ihrer Identität ... MEHR |
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Heute, 11.11. bis Samstag, 12.11. 20h Theater Roxy BirsfeldenAMIT DRORI - SAVANNA. UN PAYSAGE POSSIBLE
Ausgangspunkt für dieses neue interdisziplinäre Stück von Amit Drori ist sein Wunsch die Mechanismen von Objekten zu verstehen. Bereits als kleiner Junge versuchte er zu ergründen, woraus das Klavier auf dem seine Mutter spielte, gemacht war. Sie starb und er wurde erwachsen, zerlegte das Klavier Stück für Stück. Doch es gab sein Geheimnis nicht Preis. Diese neugierige Suche begleitet ihn auch bei seiner Arbeit mit den Tierrobotern, wie sich auch in seinem neuen Stück «Savanna. Un paysage possible» zeigt.
Das Werk nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine imaginäre Savanne, die mechanische Tiere, wie Schlangen, Vögel, Raupen und Elephanten beheimatet. Sie bestehen aus Metall und Holz, aber ihre Augen erzählen von einem verlorenen Paradies. Im zentrum der Bühne steht ein Baum, der ebensogut die Szenerie bei «Warten auf Godot» ausstatten könnte. Samuel Beckett ist eines von Droris Vobildern, das er während seines Studiums an der School of Visual Theatre in Jerusalem entdeckte. Amit Drori: «Als Kind spielte ich Gitarre und wollte Musiker werden. In unserem ersten Studienjahr stellten sie uns verschiedenste Disziplinen vor und plötzlich verfiel ich dem Theater und war von Marionetten und Puppen fasziniert.» Die ersten Puppen, die er kreierte, waren zwei Kinder mit riesigen Köpfen, sehr realistischen Gesichtern und winzigen Körpern. «Sie sahen aus wie Spermien», sagt Drori.
Von den Eltern - sein Vater war Architekt, seine Mutter Spezialistin für mittelalterliche Kunst - nimmt er autobiographische Elemente in seine Arbeit auf, die er selbst als «nicht-endenden Prozess» beschreibt. Jede seiner Kreationen entwickelt sich langsam und es dauert Jahre bis er ein Werk fertigstellt. Drori beschäftigte sich immer stärker mit den Mechanismen selbst, um seine Puppen autonom agieren zu lassen, so dass er in «Savanna» schließlich Roboter nutzt. «Es war ein Albtraum», meint Drori lachend. «Welche Tastenkombinationen geben dem Tier einen naturgetreuen oder realistischen Ausdruck? Zuerst muss man ihre Autonomie verstehen und diese dann beim Bau der Roboter beachten. Aber das reicht nicht. An dem Baby-Elefanten zum Beispiel haben ein Kollege und ich anderthalb Jahre Tag und Nacht gearbeitet. Zeitweise hat es technisch funktioniert, aber dem Ausdruck fehlte jegliche Empfindsamkeit. Das konnten wir nicht akzeptieren und mussten von Neuem anfangen.»
«Savanna. Un paysage possible» schafft einen Dialog zwischen künstlich geschaffenem Paradies und menschlicher Vorstellung von Natur. Im Verlauf des Stückes muss der Zuschauer sich mit beiden Sichtweisen auseinandersetzen. Was ist Virtualität? Wer steuert wen - der Mensch den Roboter oder der Roboter den Menschen?
ʻSavanna.Un paysage possibleʼ - Video Interview mit Amit Drori Dauer: 60 min. [keine Pause] Sprache: Deutsch Konzept & Regie: Amit Drori Ausstattung: Noam Dover Projektion: Michal Sara Cederbaum Video: Jérôme Vernez Musik: Gai Sherf Performer: Amit Drori, Sylwia Drori, Gai Sherf, Jérôme Vernez, Inbal Yomtovian Produktion: Théàtre Vidy-Lausanne Koproduktion: Bonlieu scène national Annecy, Culturescapes - Basel Unterstützt durch: Services culturels de lʼAmbassade d ʼIsraël en France, Mamuta Pasal center of arts, Jerusalem |
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Dienstag, 8.11. 19.00h Literaturhaus BaselLIZZIE DORON ‹DAS SCHWEIGEN MEINER MUTTER› Ein Photo. Ein Garten, Tel Aviv, 50er-Jahre. Im Vordergrund ein kräftiges kleines Mädchen, den Blick in die Kamera gerichtet. Im Hintergrund ein Gebüsch, und dort, eingerahmt von einem kleinen weissen Kreis, ein weiteres Gesicht, fast unkenntlich. Ist das der Vater, den das Mädchen nicht kannte? Nach dem es wieder und wieder vergeblich fragte und dann - längst erwachsen - zu forschen begann? Eine Suche nach Sinn und Begründung eines, wie sich zeigen wird, wahnwitzigen Geheimnisses.
Moderation: Bettina Spoerri |
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WISAM GIBRAN - CHROMATIC SILENCE (REZITAL FÜR SOLO-OUD)Programm:
1. Exile
2. Improvisation I (Free style)
3. Uruk
4. Canaan Love Story
5. Improvisation II (Based on a theme of J.S.Bach)
6. Nareen (By: Monier Bashier)
7. Um El-Khulkhal (By: Monier Bashier)
8. If only I have a wing (By: Shareef Muhyi din Heider)
9. The Dancing Child (By: Shareef Muhyi din Heider)
10. Imaginary Palestinian Song
11. After The Last Sky
Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 10, 11 komponiert von Wisam Gibran Geboren in Nazareth, begann Wisam Gibran in jungen Jahren mit Violinunterricht bei seinem Vater und am Konservatorium in Haifa. Er studierte Klavier und Oud und darüber hinaus Komposition und Musikwissenschaft in Moskau und Berlin. Interview mit Wisam Gibran auf DRS2aktuell |
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How to Love - Aktuelle Zeichenkunst aus Israel5.11.11 - 26.02.12 Israel wird hierzulande vor allem als Land im Brennpunkt eines langen und tragischen Konflikts wahrgenommen, dabei bilden auch in Israel zwischenmenschliche Beziehungen die Basis des Alltagslebens. Vernissage: Freitag, 4.11.2011, 18.30 Uhr. Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen. Eine Kooperation mit dem Cartoonmuseum Basel, CULTURESCAPES und dem Israeli Cartoon Museum Holon |
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Micheline Calmy-Rey übernimmt das Patronat für CULTURESCAPES Israel 2011Micheline Calmy-Rey, Bundespräsidentin und Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, hat das Patronat für die diesjährige Festivalausgabe übernommen. | |||||
April 2011 | CULTURESCAPES Israel 2011Nachdem sich CULTURESCAPES im Jahr 2010 mit einer
Sonderausgabe China dem Grossen Land der Mitte widmete, befindet sich das Basler Festival in den Vorbereitungen für das 9. Festival in Folge:
CULTURESCAPES Israel 2011. | ||||
OFIRA HENIG – BOTH UPON A TIME«Both Upon a Time» untersucht Volksmärchen aus der arabischen Welt. Die Begegnung mit den Märchen zeigt, wie gegenwärtig wohl bekannte Mythen im heutigen Diskurs sind. Ofira Henigs Stück bringt auf Hebräisch und Arabisch Geschichten von Minderheiten auf die Bühne und steht damit für kulturelle Vielfalt ein. Die Produktion wird in einem work in progress über mehrere Monate hinweg entwickelt. Koproduktion des Herzliya Ensembles mit dem Zürcher Theater Spektakel, dem TAK Theater Liechtenstein, dem Haifa MunicipalTheatre und CULTURESCAPES
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AMIT DRORI – SAVANNAEin neues interdisziplinäres Stück von Amit Drori: Auf der Bühne wird eine imaginäre Landschaft eines mythischen Gartens kreiert, in dem das Leben gerade erst begonnen hat. Jedes Tier ist auf einzigartige Weise angefertigt, um das Wesentliche des Ausdrucks und der Sensibilität zu formen und zu bewahren. Es ist eine komplizierte Technik, die auf computergestützten Sequenzen und lebensnahen Bewegungsformen basiert. Die Maschinen erzeugen menschliche Emotionen und spielen mit den Grenzen der Identifikation. Die Spannung zwischen dem Bild und seiner Entstehung enthüllt sich dem Publikum als Einladung zur Reflektion über unsere subjektive Wahrnehmung.
Produktion: Théatre Vidy-Lausanne Koproduktion mit dem CAC Bonlieu Scène Nationale Annecy und CULTURSCAPES | |||||
KOMPOSITIONSAUFTRAG AN CHAYA CZERNOWINIn Zusammenarbeit mit dem Ensemble Nikel (Tel Aviv) und dem
Berner Symphonieorchester übergibt das Festival CULTURESCAPES den diesjährigen Kompositionsauftrag
an die israelische Komponistin Chaya Czernowin.
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YASMEEN GODDER: STORM END COMEYasmeen Godders neuste Performance „Storm End Come" feierte am 28. Februar 2011 Premiere im Suzanne Dellal Center in Tel Aviv. Diese Inszenierung zählt zu einer ihrer abstraktesten, bei welcher die Performer durch komplexe psychische Zustände geführt werden.
Ora Brafman, The Jerusalem Post:«Godder herself has a unique presence with powerful, intense and inimitably assured, playfully wicked stage persona.This time she stepped back and left the stage to a cast of six dancers. Yet unmistakably, her unique signature, her idiosyncratic lexicon was tightly anchored in the work by all her dancers, particularly Dalia Chaimsky and Shulamit Enoch, her best interpreters that evening.» more
Ayelet Dekel, Midnight East: «Excruciatingly physical, Storm End Come is an exhaustive exploration of experience, from existential angst, fear and alienation to orgiastic embraces and the harsh pleasure of children on a playground - sweaty, rough, triumphant, breathless, a human calligraphy of the emotions on white canvas.» more
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