So 1. Nov. 09 | LEYLA UND MADSCHNUNNizami-Lesung mit H.-Dieter und Antonia G. Jendreyko um 11.00 Uhr (Teil 1) und 16.00 Uhr (Teil 2) im Burghof Lörrach (DE)
Das Basler Schauspielerehepaar Jendreyko hat sich der Nizami-Dichtung ‹Leyla & Madschnun› gewidmet, Urbild jener tragischen Liebesgeschichten wie der von Romeo und Julia. Die beiden Beduinenkinder Leyla und Qays verlieben sich in jungen Jahren ineinander. Aus Standesgründen dürfen sie jedoch nicht zusammenkommen. Ihre Trennung treibt den verliebten Quays in den Wahnsinn, weshalb er ‹Madschnun› [aserb.], der Verrückte, genannt wird, und letztlich in den Tod. Nizami Gandschavi (12 Jh.) gehört zu den bedeutendsten Dichtern des mittelalterlichen Orients und wird bis heute in den Ländern dieser Region für seine Dichtungen verehrt. In ihrer Lesung lassen die Lokalmatadore Jendreyko die Tragik dieser unglücklichen Liebe wieder aufleben. Begleitet werden sie von dem Ud-Spieler Nehad El-Sayed.
weiter Termine: Sa/So 14./15. Nov. (Teil 1 + 2) um 19.00 Uhr im Museum Rietberg (ZH) | ||||
So 1. Nov. 09 | BASEL SINFONIETTA19.00 Uhr im Stadtcasino Basel
Leitung: Stefan Asbury
Programm Basel/Zürich: Rudolf Kelterborn (*1931): Musica luminosa (1983/84) Faradsch Garayev (*1943): Konzert für Violine und Orchester (2004), Uraufführung Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)
Die basel sinfonietta lädt zu einer musikalischen Reise in fernöstliche Länder ein. Mit dabei ist die moldawische Stargeigerin Patricia Kopatchinskaja, die dank ihrer eigenwilligen Interpretationen längst zu einer Institution im internationalen Festspielbetrieb geworden ist. Die junge Ausnahmekünstlerin macht sich in ihren Konzerten auch für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts stark. Bei ihrem Schweizer Gastspiel wartet sie mit der Uraufführung von Faradsch Garayevs Violinkonzert auf, in dessen Werk in bester postmoderner Manier musikgeschichtsträchtige Zitate neben westlichen und östlichen Stileinflüssen stehen. Weiter im Programm die Musica luminosa des Schweizer Komponisten Rudolf Keltenborn sowie Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, in der er den volkstümlichen Zungenschlag seiner böhmischen Heimat mit dem musikalischen Idiom der europäischen Kunstmusik verbindet.
Weiteres Konzert am Di 3. Nov. um 19.30 Uhr in der Tonhalle Zürich. | ||||






