Cezary Tomaszewsky «Cezary zieht in den Krieg»

«Cezary zieht in den Krieg» zählte 2017 zu den wichtigsten Theaterereignissen in Polen. Mit Tanz, Musik und trockenem Humor reflektiert der polnische Choreograf und Regisseur Cezary Tomaszewski patriotisch-nationalistische Begrifflichkeiten.
Credits: © Pat Mic

Komuna Warszawa

«Cezary zieht in den Krieg» zählte 2017 zu den wichtigsten Theaterereignissen in Polen. Mit Tanz, Musik und trockenem Humor reflektiert der polnische Choreograf und Regisseur Cezary Tomaszewski patriotisch-nationalistische Begrifflichkeiten: Ausgehend von der autobiografischen Erinnerung an die eigene (Aus-)Musterung vor der Wehrpflichtkommission lässt er vier Schauspieler in Aerobic-Kleidung gemeinsam mit einer Pianistin vorhandene Konzepte und Mechanismen von Männlichkeit, Militär und Staat durchexerzieren. «Ein mehr oder weniger schwuler Abend über das Militär in Polen, inklusive Kriegslieder und Stille Nacht, garniert mit ungeheuer witzigen Choreografien und einem ganz grossen, stillen Gelächter über männliche Rollenbilder und postsozialistischem, also kapitalistischem Funktionsdenken.» (Süddeutsche Zeitung)

Regie: Cezary Tomaszewski
Kostüme: Bracia (Agnieszka Klepacka, Maciej Chorąży)
Licht: Antoni Grałek
Dramaturgie: Justyna Wąsik, Klaudia Hartung-Wójciak
Mit: Michał Dembiński, Weronika Krówka, Oskar Malinowski, Bartosz Ostrowski, Łukasz Stawarczyk

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