«Who's afraid of (Polish) choreography?»

Die interessantesten polnischen Choreograf_innen geben Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten und lassen uns über die Antworten auf die Frage «Wer hat Angst vor (polnischer) Choreographie?» nachdenken. Du etwa?
Credits: © Ola Maciejewska
Credits: © Aleksandra Osowicz
Credits: © Poza Okiem - Piotr Nykowski
Credits: © Agata Maszkiewicz
Credits: © Maciej Rukasz
Credits: © Siniarska
Credits: © W Kadrze Piotr Bedlinski

Ein außergewöhnliches Performance-Wochenende mit ACZIUN SUSCH

Der Choreografie-Boom hat Polen erreicht! Aber trotz wachsendem Publikum und immer grösserer Bekanntheit scheint zeitgenössischer Tanz noch nicht im Mainstream- Diskurs angekommen zu sein. Könnte dies der Tatsache geschuldet sein, dass die Choreographie sich von Natur aus rebellisch fühlt und sich einfach weigert, zum Mainstream zu gehören? Dass sie oftmals diskursiv und politisch ist und auf andere Disziplinen verweist? Dass sie Vielfalt und Freiheit feiern? Und dass sie sowohl den künstlerischen als auch den sozialen Status quo und die Agenden der gegenwärtigen Politik aufs Schärfste in Frage stellen?

Seit 15 Jahren unterstützt die Art Stations Foundation CH von Grażyna Kulczyk die Entwicklung zeitgenössischer Choreografie an der Stary Browar in Poznan. Die von Joanna Leśnierowska konzipierte und kuratierte Plattform dient der Forschung, Kreation und choreographischen (Selbst-)Reflexion, der Weiterentwicklung der Choreographie im Dialog mit anderen Disziplinen, der Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte, Theorie und Zukunft und nicht zuletzt der Überprüfung ihrer eigenen künstlerischen, politischen und sozialen, inhaltlichen und kontextuellen Ausrichtung. Diese Mission wird mit dem neu eingeführten ACZIUN-Programm im Muzeum Susch fortgesetzt. An diesem intensiven Performance-Wochenende werden einige der interessantesten polnischen Choreograf_innen Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten geben, und uns über die Antworten auf die Frage «Wer hat Angst vor (polnischer) Choreographie?» nachdenken lassen. Du etwa?

Mit: Ola Maciejewska, Agata Maszkiewicz, Janusz Orlik, Paweł Sakowicz, Agata Siniarska, Katarzyna Sitarz, Renata Piotrowska-Auffret

 

Programm

Samstag 30.11.
12.00 Uhr Einführung & Moderation von Joanna Leśnierowska

13.00 Uhr (Doppelveranstaltung)
Agata Maszkiewicz POLSKA 
Paweł Sakowicz JUMPCORE 

17.00 Uhr (Doppelveranstaltung)
Katarzyna Sitarz PER-SONA 
Renata Piotrowska-Auffret THE PURE GOLD IS SEEPING OUT OF ME 

Sonntag 01.12.

12.00 Uhr (Dreiteilige Veranstaltung) 
Ola Maciejewska LOIE FULLER: RESEARCH
Agata Siniarska THE SOFT ACT OF KILLING
Janusz Orlik MUTE 

Gefolgt von 
Who is afraid of (Polish) choreography ? - MEET the ARTIST / Abschlussdiskussion

Das Programm wird von der Acziun Susch-Kuratorin Joanna Leśnierowska kuratiert, moderiert und mit kurzen Einführungen begleitet.

Eintritt 35 CHF / 20 CHF (Student_innen & Senior_innen) pro Performance-Set. Reservationen unter info@muzeumsusch.ch

Ausserdem

Programmheft downloaden

Newsletter abonnieren