Doppelabend: Renata Piotrowska-Auffret und Paweł Sakowicz

In «Pure gold is seeping out of me» untersucht Renata Piotrowska-Auffret das Thema Mutterschaft. Paweł Sakowicz’ «Jumpcore» bezieht sich auf den sagenumworbenen Tod des New Yorker Tanzkünstlers und Warhol-Schauspielers Fred Herko.
Credits: © Aleksandra Osowicz
Credits: © Paweł Sakowicz

Zeitgenössische Choreografien aus Polen: in «Pure gold is seeping out of me» untersucht Renata Piotrowska-Auffret das Thema Mutterschaft und was passiert, wenn dieser Wunsch nicht erfüllbar oder durch gesetzliche Vorschriften eingeschränkt ist. Eine polnische Kritikerin schreibt darüber: «Die Polyphonie der Stimmen ist eine Antwort auf die öffentliche Debatte, die Rechte der Frau als Menschenrechte anzuerkennen. In Polen stösst diese Forderung nach wie vor auf unbegreiflich viel Widerstand.»

Idee, Choreographie: Renata Piotrowska-Auffret
Performance und Texte: Renata Piotrowska-Auffret  and guests
Kollaboration: Karolina Kraczkowska, Aleksandra Osowicz
Dramaturgie: Bojana Bauer, Renata Piotrowska-Auffret
Dramaturgie consultant: Magdalena Ptasznik
Schnitt Assistent: Michał Kurkowski
Licht: Monika Krześniak
Visuelles Design: Aleksandra Osowicz
Musik: Camille Saint-Saens, Ferenc Liszt, Bill Medley i Jennifer Warnes, The Kurws 
Organisation: Fundacja Burdąg, Centrum w Ruchu 
Co-produktion: MAAT Festival
Partner: Nowy Teatr, Wawerskie Centrum Kultury, Instytut Adama Mickiewicza, Instytut Muzyki i Tańca, Centre National de la Danse



Paweł Sakowicz’ «Jumpcore» bezieht sich lose auf den sagenumwobenen Tod des New Yorker Tanzkünstlers und Warhol-Schauspielers Fred Herko: Dieser lud 1964 zu einer intimen Performance, worin er – so wird es erzählt – ein Bad nahm, Mozarts Krönungsmesse einschaltete und nackt im Wohnzimmer zu tanzen begann. Dabei näherte er sich mehrmals einem offenen Fenster. Als Sanctus ertönte, sei er aus dem fünften Stock aus dem Fenster gesprungen. Von Balletttänzer_innen wird behauptet, sie könnten fliegen. Für eine Sekunde, während sie springen, tun sie es.

Choreographie und Performance: Paweł Sakowicz
Dramaturgie: Mateusz Szymanówka
Musik: Indecorum
Kostüme: Doom 3k
Produktion: MAAT Festival, Scena Tańca Studio, Zachęta – National Gallery of Art

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