Paweł Pawlikowski «Last Resort»

Als die Buchillustratorin Tanja mit ihrem 12jährigen Sohn Artiom in England ankommt, werden sie sogleich von der Einwanderungsbehörde beargwöhnt.
Credits: © Xenix Filmdistribution GmbH

Als die Buchillustratorin Tanja mit ihrem 12-jährigen Sohn Artiom in England ankommt, werden sie sogleich von der Einwanderungsbehörde beargwöhnt. Von Mark, ihrem Verlobten, fehlt jede Spur. Um nicht nach Moskau zurückgeschickt zu werden, beantragt Tanja kurzerhand politisches Asyl und findet sich bald statt in trautem Heim in einem gesichtslosen Betonbau. Pawlikowski fokussierte in seinem hinreissenden Liebesdrama weniger auf das Flüchtlingsthema als auf die Gefühle seiner Protagonistin. 

Last Resort, Paweł Pawlikowski, UK 2000, 73’ E/RUSS/df

Weitere Vorstellungen und Paweł Pawlikowski Retroperspektive vom 1. - 30.11. im Stadtkino.

Ausserdem

+
fLV56jeKU80XEgqBxks8JkdqtH7UbwRjmlG3IGch.jpeg
Jarosław Fret «Anhelli. The Howl»
Die Performance «Anhelli. The Howl» ist eine Hommage an den polnischen Nationaldichter Juliusz Slowacki (1809-1849). Es geht um das Besitzen und das Besessen-Sein: Wie bewegen wir Engel dazu, einen menschlichen Körper zu durchdringen?
+
jjCukQwWPKI0FgjxI8bU0d8Z4eA72I8DPZj5OHWz.jpeg
Vernissage: Diana Lelonek «Center for the Living Things»
2016 gründete die polnische Künstlerin und Aktivistin Diana Lelonek das «Center for the Living Things». Es ist eine fortlaufende Recherche zur Überproduktion, unserem Konsum und Ökosystem.
Programmheft downloaden

Newsletter abonnieren