Wojciech Has «Farewells (Pożegnania)»

Has’ entdeckungsreifes Frühwerk untersucht das Leben in Polen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg anhand der Geschichte zweier ungleicher Liebenden, die durch den Krieg auseinandergerissen wurden.
Credits:

«Sommer 1939 in Warschau: Paweł, ein Junge aus gutem Hause, lernt in einem verruchten Nachtlokal Lidka kennen. Gemeinsam fahren sie aufs Land und beziehen in der Pension ‹Quo Vadis› ein Zimmer. Doch Pawełs Vater erwischt die beiden und setzt unter die junge Liebe einen Schlussstrich. Sechs Jahre später treffen sich Paweł und Lidka wieder. Paweł hat Auschwitz überlebt und jobbt als Kellner in einem Restaurant. Lidka hat derweil Pawełs Cousin geheiratet. Die Wiederbegegnung gleicht für beide einem Erdbeben – alte Gefühle brechen mit zügelloser Leidenschaft wieder aus. Doch draussen tobt immer noch der Zweite Weltkrieg.»
Polnisches Institut Berlin
 
«Has’ entdeckungsreifes Frühwerk untersucht das Leben in Polen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg anhand der Geschichte zweier ungleicher Liebenden, die durch den Krieg auseinandergerissen wurden. Nachdem er Jahre später aus einem Konzentrationslager auftaucht, werden die beiden wieder vereint, um zu entdecken, dass sich sowohl sie verändert haben als auch die Welt um sie herum. Has verleiht dieser Reflexion über den Lauf der Zeit ein tiefes Gefühl von Verlust und Nostalgie.»
Brooklyn Academy of Music, Oktober 2015

 

Farewells (Pożegnania), Wojciech Has, Polen 1958 97 Min. sw. DCP. P/e

Im Rahmen der Paweł Pawlikowski Retroperspektive vom 1. - 30.11. im Stadtkino

 

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